Leben in Gemeinschaft – die Renaissance einer Kultur der gegenseitigen Unterstützung

Leben in Gemeinschaft – die Renaissance einer Kultur der gegenseitigen Unterstützung

Thomas Meier
Offener Raum
Freitag

Leben in Gemeinschaft – die Renaissance einer Kultur der gegenseitigen Unterstützung

Lebensgemeinschaften, Ökodörfer, Wohnprojekte, Wohngemeinschaften – entgegen dem allgemeinen Trend zunehmender Vereinzelung machen sich seit Jahren immer mehr Menschen auf den Weg, in frei gewählter „Wahlverwandtschaft“ ihr Leben neu zu erfinden und zu gestalten. Das reicht von der Geburt im Garten über die Gründung von Waldkindergärten und Freien Schulen, die Suche nach Berufung und sinnerfüllter Tätigkeit bis zum Zusammenwirken der Generationen, dem Erlernen gemeinsamer Verantwortung und einer hierarchiefreien Entscheidungskultur. Oft sind dabei Gemeinschaften Beispiel und Initiator für positive Entwicklungen in ihrem Umfeld – beispielsweise in der Besinnung auf Selbstversorgung, der Erforschung und Verwirklichung ökologischer Bauweisen oder der Entwicklung einer kleinteiligen, gemeinwohlorientierten Ökonomie.
Das Beispiel der Thüringer Lebensgemeinschaft auf Schloss Tonndorf eG mit derzeit 65 Menschen ist Ausgangspunkt für ein Gespräch über die Chancen und Herausforderungen gemeinschaftlichen Lebens – mitten im Ringen um einen kulturell-kreativen Wandel in unserem Land.

Thomas Meier

Thomas Meier studierte Architektur an der Gesamthochschule Kassel und der Hochschule der Künste Berlin. Seither arbeitet er freiberuflich als Projektentwickler und Architekt für Gemeinschaftsprojekte in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Thüringen. Er ist Mitbegründer der Lebensgemeinschaft auf Schloss Tonndorf eG im Weimarer Land und gibt dort regelmäßig Seminare für Gemeinschafts-GründerInnen und Interessierte.

www.schloss-tonndorf.de